Haus verkaufen ohne Makler: So gelingt der Privatverkauf
Ein Haus ohne Makler zu verkaufen spart auf dem Papier viel Geld - die Courtage liegt in Deutschland meist zwischen 5 und 7 Prozent des Kaufpreises. Doch Privatverkauf bedeutet auch: Sie übernehmen Bewertung, Vermarktung, Besichtigungen, Verhandlung und Notartermin selbst. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie Sie ein Haus privat verkaufen, welche Unterlagen Sie benötigen, welche Risiken zu beachten sind - und wann ein Direktankauf die klügere Alternative ist.
Haus verkaufen ohne Makler - diese Option wählen in Deutschland rund ein Drittel aller Verkäufer. Wer ein Haus ohne Makler verkaufen möchte, hat dafür in der Regel zwei Motive: Er will die Courtage sparen - und er will den Prozess selbst steuern. Beides ist legitim und rechtlich jederzeit möglich. Allerdings ist der Privatverkauf einer Immobilie kein Selbstläufer. Wer den Marktwert nicht realistisch kennt, sein Exposé schwach aufsetzt oder die notariellen Pflichten unterschätzt, verliert am Ende häufig mehr Geld, als eine Maklerprovision gekostet hätte. Dieser Leitfaden führt Sie durch den gesamten Ablauf - vom ersten Preisgefühl bis zum Grundbucheintrag. Im letzten Abschnitt erfahren Sie, wann der Direktankauf durch einen Investor wie die PNP Invest GmbH die schnellere und oft auch wirtschaftlich sinnvollere Alternative zum klassischen Privatverkauf ist.
Vorab eine Einordnung: Rund ein Drittel aller Immobilienverkäufe in Deutschland findet nach Branchenschätzungen privat statt - also ohne Makler. Besonders beliebt ist der Hausverkauf ohne Makler bei Erben, bei Kapitalanlegern mit vermieteter Immobilie und bei Eigentümern, die ihre Immobilie nach der 10-Jahres-Spekulationsfrist steuerfrei veräußern. Für alle drei Gruppen gilt: Wer den Ablauf beim Haus verkaufen ohne Makler versteht, kann typische Fehler vermeiden und den Verkaufspreis maximieren.
Das Wichtigste auf einen Blick
Haus verkaufen ohne Makler ist in Deutschland erlaubt - Pflicht ist nur die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags (§ 311b BGB).
Seit Dezember 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Courtage (§§ 656c/d BGB) - der Privatverkauf spart Verkäufern 3-3,57 % des Kaufpreises.
Typische Fehler: zu hoher Angebotspreis, fehlender Energieausweis (bis 10.000 € Bußgeld nach § 108 GEG), arglistig verschwiegene Mängel.
Direkte Nebenkosten im Privatverkauf liegen bei 500-1.500 € (Energieausweis, Portale, Grundbuch).
Für Eigentümer in Leipzig und Umgebung ist der Direktankauf durch PNP Invest oft der schnellere und planbarere Weg - ohne Makler, ohne Provision.
Vorteile beim Haus verkaufen ohne Makler
Der offensichtlichste Vorteil: Sie sparen die Maklerprovision. Seit dem 23. Dezember 2020 wird die Courtage beim Verkauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung an einen Verbraucher nach §§ 656c und 656d BGB zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.[1] Je nach Bundesland ergibt sich für den Verkäufer ein Anteil von rund 3 bis 3,57 Prozent des Kaufpreises. Bei einem Hauspreis von 450.000 Euro sind das zwischen 13.500 und 16.000 Euro. Wer sein Haus privat verkaufen kann, behält diese Summe vollständig ein.
Ein zweiter Vorteil liegt in der Kontrolle. Beim Privatverkauf entscheiden Sie selbst, welche Informationen ins Exposé wandern, welche Interessenten zur Besichtigung kommen und wie hart Sie in der Preisverhandlung auftreten. Sie müssen keinem Makler Argumente liefern - Sie sind der Experte für Ihr eigenes Objekt. Gerade Eigentümer, die ihre Immobilie über viele Jahre bewohnt oder vermietet haben, kennen deren Stärken besser als jeder Dritte.
Drittens bleiben Sie flexibel. Ein Makleralleinauftrag bindet Sie in der Regel sechs Monate. Wer ein Haus ohne Makler verkaufen möchte, kann jederzeit die Strategie wechseln - vom Online-Inserat zum Off-Market-Verkauf, vom Festpreis zum Bieterverfahren oder am Ende zu einem Direktankauf. Diese Offenheit ist Gold wert, wenn sich die Marktlage verändert oder Sie schneller verkaufen müssen, als ursprünglich geplant.
Risiken und Nachteile beim Privatverkauf
Ein Privatverkauf ohne Makler bringt auch Risiken. Der größte Fehler in der Praxis: ein falsch angesetzter Angebotspreis. Wer zu hoch einsteigt, verbrennt sein Inserat und muss später deutlich unter dem realistischen Marktwert verkaufen. Wer zu niedrig einsteigt, verschenkt oft einen fünfstelligen Betrag. Ohne belastbare Vergleichsdaten und Markterfahrung ist die richtige Preisfindung schwierig - gerade in Städten mit stark differenziertem Markt wie Leipzig, wo sich Lagen innerhalb weniger Straßen preislich deutlich unterscheiden.
Das zweite Risiko ist der Zeitaufwand. Zwischen Wertermittlung, Fotoshooting, Exposé, Immobilienportalen, Rückfragen per Mail und Telefon, Besichtigungsterminen, Bonitätsprüfung und Kaufvertragsverhandlung kommen in der Summe schnell 60 bis 120 Arbeitsstunden zusammen. Berufstätige Eigentümer unterschätzen diesen Aufwand regelmäßig und geraten in den letzten Wochen vor der Übergabe unter Druck.
Drittes Risiko: die rechtliche Seite. Verkäufer haften für arglistig verschwiegene Mängel, und die Rechtsprechung ist hier deutlich strenger, als viele Laien annehmen. Wer einen bekannten Wasserschaden im Keller nicht im Kaufvertrag aufführt, muss im Zweifel Jahre später nachbessern oder den Vertrag rückabwickeln. Ein Makler würde solche Themen strukturiert im Exposé und Übergabeprotokoll dokumentieren; beim Haus privat verkaufen müssen Sie diesen Schritt selbst sauber erledigen.
Wann lohnt sich das Haus verkaufen ohne Makler - und wann nicht?
Ob sich ein Hausverkauf ohne Makler tatsächlich lohnt, hängt von drei Faktoren ab: Ihrer Marktkenntnis, Ihrer zeitlichen Verfügbarkeit und der Nachfrage vor Ort. In gefragten Lagen wie Leipzig-Südvorstadt, Gohlis oder Plagwitz ist die Nachfrage hoch, Käufer melden sich innerhalb weniger Tage - hier funktioniert der Privatverkauf in der Regel gut. In strukturschwächeren Stadtteilen oder bei schwierigen Objekten (sanierungsbedürftig, lange Leerstände, komplexe Eigentumsstrukturen) braucht es mehr Vermarktungskompetenz, um überhaupt Interessenten zu finden.
Weniger empfehlenswert ist der Privatverkauf ohne Makler, wenn: Sie beruflich stark eingespannt sind, die Immobilie in einem Bundesland außerhalb Ihres Wohnorts liegt, Sie unter Zeitdruck verkaufen müssen (Scheidung, Erbe, finanzielle Engpässe) oder wenn mehrere Eigentümer beteiligt sind und eine neutrale Moderation fehlt. In diesen Fällen ist es oft effizienter, einen Direktkäufer anzusprechen, der Ihnen innerhalb weniger Wochen ein verbindliches Angebot macht - ohne Vermarktungsphase, ohne Besichtigungsmarathon.
Haus verkaufen ohne Makler - Ablauf Schritt für Schritt
Der folgende Ablauf hat sich in der Praxis bewährt. Wenn Sie diese Reihenfolge einhalten, reduzieren Sie typische Fehler beim privaten Hausverkauf deutlich.
1. Immobilienwert realistisch ermitteln
Vor dem Verkauf steht immer die Bewertung. Gängig sind drei Verfahren: das Vergleichswertverfahren für typische Ein- und Zweifamilienhäuser, das Sachwertverfahren für besondere Objekte und das Ertragswertverfahren für vermietete Immobilien. Für einen ersten Eindruck helfen kostenlose Online-Bewertungen - belastbar sind sie aber nicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, beauftragt einen zertifizierten Sachverständigen (Kosten meist 0,5 bis 1,5 Prozent des Immobilienwerts) oder nutzt die kostenlose Immobilienbewertung von PNP Invest, bei der Sie ein unverbindliches Kaufpreisangebot erhalten. Dieses Angebot zeigt, welchen Preis der Markt tatsächlich zu zahlen bereit ist.
2. Unterlagen vollständig zusammenstellen
Ein Privatverkauf steht und fällt mit der Dokumentation. Folgende Unterlagen sollten Sie vor der Inseratschaltung vorliegen haben: aktueller Grundbuchauszug (nicht älter als drei Monate), Flurkarte, Baupläne und Baugenehmigung, Wohnflächenberechnung, Energieausweis (seit 2014 Pflicht bei Verkauf gemäß Gebäudeenergiegesetz)[2], letzte Nebenkostenabrechnungen, Nachweise über Modernisierungen, Grundsteuerbescheid und - bei Eigentumswohnungen - die Teilungserklärung, Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen sowie der Wirtschaftsplan der WEG. Kaufinteressenten mit ernsthafter Finanzierungsabsicht fragen all das an; fehlen Unterlagen, verlieren Sie den Käufer oder müssen den Preis senken.
3. Exposé und Inserat erstellen
Ein professionelles Exposé umfasst in der Regel 6 bis 10 Seiten: aussagekräftige Bilder (idealerweise bei Tageslicht, mit Weitwinkel, ohne persönliche Gegenstände), ein stimmiger Grundriss, klare Objektdaten, Lagebeschreibung, Energiekennwerte und die wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Schalten Sie Ihr Inserat auf ImmoScout24, Immowelt und Kleinanzeigen - diese drei Portale decken rund 90 Prozent des deutschen Immobilienmarkts ab. Formulieren Sie die Überschrift konkret und mit Nutzen: „Freistehendes Einfamilienhaus mit 4 Zimmern, Garten und Carport in ruhiger Lage" funktioniert besser als „Schönes Haus zu verkaufen".
4. Besichtigungen strukturiert durchführen
Filtern Sie Interessenten vor dem Termin per E-Mail: Wer finanziert? Liegt eine Finanzierungsbestätigung der Bank vor? Gruppenbesichtigungen sparen Zeit, Einzeltermine wirken persönlicher und eignen sich für ernsthafte Kaufinteressenten besser. Führen Sie pro Besichtigung ein kurzes Protokoll und bitten Sie Interessenten, innerhalb von ein paar Tagen eine Einschätzung abzugeben. Halten Sie sich mit Preisaussagen zurück, solange kein konkretes Angebot auf dem Tisch liegt - jede voreilige Aussage schwächt später Ihre Verhandlungsposition.
5. Kaufvertrag, Notartermin und Übergabe
Auch wenn Sie Ihr Haus ohne Makler verkaufen: Der Kaufvertrag muss in Deutschland zwingend notariell beurkundet werden (§ 311b BGB).[3] Den Notar wählt üblicherweise der Käufer, weil er die Notarkosten trägt - rund 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises inklusive Grundbuch. Der Notar erstellt den Kaufvertragsentwurf, den beide Seiten mindestens 14 Tage vor dem Termin erhalten müssen. Prüfen Sie den Entwurf sorgfältig - vor allem Zahlungsfälligkeit, Übergabetermin, Gewährleistungsausschluss und die Liste mitverkaufter Gegenstände. Nach Beurkundung, Eintragung einer Auflassungsvormerkung und Kaufpreiszahlung erfolgt die Schlüsselübergabe - am besten mit Übergabeprotokoll und Zählerständen.
Checkliste: Haus privat verkaufen
Die folgende Checkliste fasst die wichtigsten Stationen zusammen, wenn Sie ein Haus ohne Makler verkaufen möchten. Ausdrucken, abhaken - so vergessen Sie keinen Schritt:
- Realistischen Verkaufspreis über mindestens zwei Verfahren ermitteln
- Alle Unterlagen vollständig und aktuell beschaffen (Grundbuch, Energieausweis, Pläne, WEG-Protokolle)
- Professionelle Fotos machen (lassen) - 15-25 Bilder, Tageslicht, aufgeräumte Räume
- Klares Exposé mit sauberer Objektbeschreibung, Grundriss und Lageinformationen erstellen
- Inserat auf den wichtigsten Portalen schalten (ImmoScout24, Immowelt, Kleinanzeigen)
- Interessenten vor Besichtigung per E-Mail vorqualifizieren
- Bonität und Finanzierung der Interessenten schriftlich nachweisen lassen
- Kaufvertragsentwurf mindestens 14 Tage vor Notartermin prüfen (lassen)
- Zahlung auf Notaranderkonto oder nach Auflassungsvormerkung vereinbaren
- Übergabe mit Protokoll, Zählerständen und Schlüsselübergabe dokumentieren
Typische Fehler beim Haus verkaufen ohne Makler
Aus unserer täglichen Arbeit im Ankauf wissen wir bei PNP Invest, dass sich beim privaten Hausverkauf immer wieder dieselben Fehler wiederholen. Der häufigste Fehler: ein Angebotspreis, der 15 bis 25 Prozent über dem erzielbaren Marktwert liegt, weil sich Eigentümer an Online-Inseraten orientieren - nicht an beurkundeten Kaufpreisen. Inserate zeigen Wunschpreise, notarielle Kaufverträge zeigen den tatsächlichen Markt.
Zweiter Klassiker: unvollständige Unterlagen. Wer erst auf Nachfrage einen Energieausweis besorgt, verliert Zeit und Vertrauen - und riskiert zudem ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro, weil der Energieausweis nach § 108 GEG bereits zur Besichtigung vorliegen muss.[2] Dritter Fehler: emotionale Preisverhandlung. Wer sein Haus seit 30 Jahren bewohnt, bewertet Details wie die selbst gefliesten Bäder höher, als der Markt es tut. Objektivität ist hier entscheidend - oder der Rückzug auf einen professionellen Sparring-Partner.
Vierter Fehler betrifft die Steuer: Viele Eigentümer vergessen, dass bei einem Verkauf innerhalb der 10-Jahres-Spekulationsfrist die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert wird (§ 23 EStG)[4] - sofern keine Eigennutzung in den letzten drei Kalenderjahren vorlag. Vor einem Hausverkauf ohne Makler lohnt sich deshalb immer der kurze Check beim Steuerberater.
Was kostet das Haus verkaufen ohne Makler?
Die Annahme, dass der Verkäufer beim Privatverkauf nichts zahlt, ist falsch. Auch wer sein Haus ohne Makler verkaufen will, muss mit laufenden Kosten rechnen. Typisch sind: Energieausweis (80 bis 500 Euro, je nach Verbrauchs- oder Bedarfsausweis), Grundbuchauszug (rund 20 Euro), Portalgebühren (ImmoScout24 Premium ca. 90 bis 120 Euro monatlich, Immowelt ab ca. 60 Euro), gegebenenfalls Vorfälligkeitsentschädigung bei laufendem Immobilienkredit und Spekulationssteuer bei Verkauf innerhalb der 10-Jahres-Frist. Professionelle Fotos sind optional, aber empfehlenswert - ein guter Fotograf liegt bei 200 bis 400 Euro. In Summe landen Sie im Privatverkauf schnell bei 500 bis 1.500 Euro direkten Nebenkosten - gegenüber einer gesparten Courtage im mittleren fünfstelligen Bereich ist das klar wirtschaftlich, sofern der Verkauf sauber abläuft.
Haus privat verkaufen trotz bestehendem Maklervertrag
Sie haben einen Makleralleinauftrag unterschrieben, möchten jetzt aber doch privat verkaufen? Das ist grundsätzlich möglich, birgt aber rechtliche Fallstricke. Bei einem einfachen Maklervertrag dürfen Sie ohnehin parallel selbst aktiv werden. Beim qualifizierten Alleinauftrag gilt das nicht - ein Verkauf an einen vom Makler nachgewiesenen Interessenten kann trotz Umgehungsversuch zu einem Provisionsanspruch führen. Im Zweifel lassen Sie den Vertrag anwaltlich prüfen, bevor Sie ein eigenes Inserat schalten oder einen Direktkauf mit einem Investor vereinbaren. PNP Invest prüft im Rahmen der Ankaufsanfrage grundsätzlich, ob eine bestehende Maklerbindung den Verkauf blockieren würde - damit Sie nicht doppelt zahlen müssen.
Alternative: Direktankauf durch einen Immobilieninvestor
Nicht jeder Eigentümer möchte sich wochenlang mit Fotos, Inseraten und Besichtigungen beschäftigen. Für viele - insbesondere für Kapitalanleger und Erben in und um Leipzig - ist der Direktankauf deshalb die pragmatischere Lösung zum klassischen Privatverkauf. Ein Immobilieninvestor kauft das Objekt im eigenen Bestand, übernimmt es im Ist-Zustand und führt Sanierung oder Weitervermietung selbst durch. Der Verkäufer spart Courtage, Wochen an Vermarktung und die emotionale Belastung vieler Besichtigungen.
Die PNP Invest GmbH kauft als regionaler Investor Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser in Leipzig und Umgebung direkt an - ohne Makler, ohne Provision. Statt einer aufwendigen Aufbereitung für den Endkunden erhalten Sie ein verbindliches Kaufpreisangebot auf Basis von Quadratmeter und Kaltmiete, bewertet nach dem Ertragswertverfahren, wie es auch Banken in der Finanzierung nutzen. Ansprechpartner ist Matthias Naumann, geschäftsführender Gesellschafter von PNP Invest - ein Ansprechpartner, keine Hotline, kein Systemmakler. Der Ablauf ist schlank: Anfrage per Formular oder Telefon, Besichtigung vor Ort, Kaufpreisangebot, Notartermin. Vom Erstkontakt bis zum Notartermin vergehen in vielen Fällen nur wenige Wochen.
Für Eigentümer, die nach über 10 Jahren Haltedauer steuerfrei verkaufen, ergibt sich zudem ein steuerlicher Vorteil, der die letzte rechnerische Lücke zwischen einem maximalen Privatverkaufs-Preis und einem soliden Direktankaufspreis häufig schließt. Kurz gesagt: Wer Zeit und Marktkenntnis mitbringt, kann sein Haus in Eigenregie ohne Makler verkaufen. Wer ruhig, planbar und schnell verkaufen möchte, fährt mit einem Direktankauf oft besser als mit dem klassischen Privatverkauf ohne Makler.
Fazit: Haus verkaufen ohne Makler - lohnt sich das?
Haus verkaufen ohne Makler lohnt sich, wenn Sie Zeit, Marktkenntnis und Nerven mitbringen. Sie sparen im Durchschnitt 3 bis 3,57 Prozent des Kaufpreises an Courtage - ein Betrag, der bei einer Leipziger Immobilie schnell im mittleren fünfstelligen Bereich liegt. Gleichzeitig übernehmen Sie 60 bis 120 Stunden Arbeit für Bewertung, Exposé, Vermarktung, Besichtigungen und Kaufvertragsverhandlung.
Für wen sich das Haus verkaufen ohne Makler besonders lohnt: Kapitalanleger mit abgelaufener 10-Jahres-Spekulationsfrist, Eigentümer in gefragten Leipziger Lagen mit klaren Marktpreisen, Berufstätige mit Zeit am Wochenende für Besichtigungen. Weniger empfehlenswert: Verkäufer unter Zeitdruck, Eigentümer mit sanierungsbedürftigen Objekten oder Erbengemeinschaften mit internem Konflikt.
Die Alternative für alle, die das Haus verkaufen ohne Makler scheuen: Der Direktankauf durch einen regionalen Investor. Bei PNP Invest erhalten Sie innerhalb weniger Tage ein verbindliches Kaufpreisangebot - ohne Vermarktungsphase, ohne Provision. Das ist die pragmatische Lösung für alle, die schnell und planbar verkaufen möchten.
Sie möchten Ihr Haus in Leipzig verkaufen?
Ob klassischer Privatverkauf oder Direktankauf durch einen Investor: Der erste Schritt ist immer eine realistische Einschätzung des Marktwerts. Die PNP Invest GmbH erstellt Ihnen ein unverbindliches Kaufpreisangebot auf Grundlage von Quadratmeter, Kaltmiete und örtlicher Marktlage - ohne Makler, ohne Verpflichtung, direkt vom Entscheider. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch mit Matthias Naumann - wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden zurück.
Häufige Fragen zum Haus verkaufen ohne Makler
Kann ich mein Haus wirklich komplett ohne Makler verkaufen?
Wie lange dauert es, ein Haus privat zu verkaufen?
Welche Unterlagen brauche ich, wenn ich mein Haus ohne Makler verkaufen will?
Was kostet das Haus verkaufen ohne Makler wirklich?
Muss ich beim privaten Hausverkauf Steuern zahlen?
Lohnt sich der Direktankauf gegenüber dem Privatverkauf?
Quellen
[1] § 656c BGB - Lohnanspruch bei Tätigkeit für beide Parteien (Maklerprovision). https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__656c.html - Abgerufen am 14.04.2026.
[2] § 108 GEG - Bußgeldvorschriften beim Energieausweis. https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__108.html - Abgerufen am 14.04.2026.
[3] § 311b BGB - Verträge über Grundstücke, das Vermögen und den Nachlass. https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__311b.html - Abgerufen am 14.04.2026.
[4] § 23 EStG - Private Veräußerungsgeschäfte (Spekulationsfrist). https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__23.html - Abgerufen am 14.04.2026.
Weitere Artikel
Haus verkaufen ohne Makler: So gelingt der Privatverkauf
Vorschautext
Immobilienbewertung: Methoden, Kosten & Ablauf
Vorschautext
Ertragswertverfahren bei Immobilien: einfach erklärt
Vorschautext
Sprechen Sie mit uns
Sie möchten mit uns persönlich über Ihr Anliegen sprechen? Schreiben Sie uns!
Kontaktformular
Telefon
+49 341 256 99 069
Rufen Sie uns an.
ankauf@pnp-invest.de
Schreiben Sie uns.
Gohliser Straße 11,
04105 Leipzig
Wo Sie uns besuchen dürfen.